Interview mit Michael Weskamp

25. Mai 2011

Das Testbild gehörte in der Vergangenheit zum Fernsehalltag einfach dazu und vor allem für Fernsehtechniker war es von wichtiger Bedeutung. Für Michael Weskamp aus Remscheid war und ist das Testbild jedoch ein begehrtes Sammelobjekt. Mit seiner Sammelleidenschaft, für die er teilweise einen enormen Aufwand betreibt, hat Weskamp es auch schon ins Fernsehen geschafft. In diesem Fragebogen-Interview, das Weskamp per Audio-Aufzeichnung beantwortete, gibt er umfangreiche Auskunft über sein außergewöhnliches Hobby. Ein weiteres Hobby von ihm ist außerdem das Remscheider Fernsehen „Tele DMW“, das bei YouTube zu finden ist: http://www.youtube.com/user/TELEDMW.

Sie waren vor vielen Jahren bei „Stern TV“ zu Gast, wo Sie Ihre Sammelleidenschaft vorgestellt haben? Wann war das genau und wie ist man damals auf Sie aufmerksam geworden?

Ich hatte damals bei Premiere eine Mediensendung gesehen, da war ein Testbild als Sofa, als Kulisse. Das hat mir sehr gut gefallen, die Sendung hieß „Canale Grande“. Da habe ich mich mal gemeldet und habe auch von Testbildern erzählt und dann kamen die prompt auch zu mir und haben einen kurzen Beitrag gemacht, das war so 1997/98. Das hatte eine Kettenreaktion, dann hat das jemand in Berlin gesehen und hat das als Thema zu „Stern TV“ geschickt. Die Gage ging an ihn und ich durfte einmal kostenlos hin, das hatte mir natürlich Spaß gemacht. Danach hatte das jemand vom WDR gesehen, die Vorgängersendung der „Lokalzeit“ hieß „Schaufenster Düsseldorf“ und da hatte man mich dann auch noch eingeladen.

Gab es darüber hinaus weitere Resonanz von Seiten der Medien auf Ihr Testbild-Hobby?

Klar, sicherlich – habe ich gerade eben ja genannt – waren daran auch noch andere Fernsehsender interessiert, auch die „TV Movie“ hat einen kleinen Fünfzeiler gebracht. Das waren die Reaktionen der Medien.

Wann haben Sie begonnen, Testbilder zu sammeln und was war der Auslöser für diese Sammelleidenschaft?

Angefangen habe ich als Kind, ich musste nachts schlafen gehen und habe noch heimlich Fernsehen geguckt und irgendwann nach Sendeschluss gab es ein unheimlich tolles Bild, da stand eine geheimnisvolle Inschrift drin. Und wenn ich am Fernseher herumgespielt hatte, dann bekam ich das gleiche Bild noch einmal, nur mit einer anderen Inschrift und das war sehr interessant. Dann fing ich natürlich an herumzuwedeln mit der Zimmerantenne und wollte immer noch mehr von diesen Inschriften anschauen, weil es sehr interessant war und immer etwas anderes darin stand. Irgendwann habe ich einmal angefangen, das Ganze auf Videokassette zu sammeln und habe daraus eine sehr große Sammelleidenschaft entwickelt und habe hinterher die ganze Geschichte archiviert und habe das dann noch bis ins hohe Alter – so alt bin ich nicht, ich bin jetzt 41 – gesammelt.

Wie haben Sie damals reagiert, als die deutschen Fernsehsender nach und nach die Testbilder abgeschafft haben? Haben Sie sich damals direkt an die Sender gewandt und evtl. sogar Rückmeldungen auf Ihre Anfragen bekommen?

Ich habe mich natürlich tierisch geärgert und habe niemals mehr die Sender geguckt, die keinen Sendeschluss hatten, der Sender, der am längsten überlebt hatte, war der Holländer, das holländische Fernsehen. Später gab es natürlich noch über Satellit Testbilder, bevor ein Programm aufgeschaltet wurde, die Telekom machte auch schon mal Experimente, aber Testbilder gab es nur noch, wenn eine Störung während des Programmes vorlag. Ich habe immer versucht, die Programmdirektoren dranzukriegen, aber die waren anscheinend nicht zu sprechen.

Ist das heutige weitgehende Fehlen des Testbildes im deutschen Fernsehen für die Zuschauer ein Nachteil? Warum ist das Testbild eigentlich wichtig?

Ich habe einmal eine Lehre als Radio- und Fernsehtechniker gemacht und mir hat es immer sehr gut geholfen, die Farben einzustellen und zu gucken, ob Linien gerade sind. Wenn im Krimi eine Laterne schief ist, dann ist nicht der Film schief, sondern dann stimmt etwas mit dem Fernseher nicht, das kann man dann reparieren. Wichtig ist ein Testbild, damit man auch weiß, wo das Bild herkommt. Viele interessiert es nicht, aber wenn man einmal einen Störsender drinnen hat und irgendjemand hat Linien und Wellen durch Weitempfang, der nicht immer möglich ist, dann konnte man daran auch sehen „Aha, ich bin in Nordrhein-Westfalen und mich stört der Fernsehturm in Stuttgart“, der normalerweise gar nicht ankommt. So konnte man auch herausbekommen, wo die Störung herkommt.

Mit welchem Aufwand sind Sie auf die Jagd nach Testbildern gegangen, sowohl was den Empfang per Satellit als auch den terrestrischen Empfang betrifft?

Ich habe mir eine Zimmerantenne mit Verstärker geholt, von Hirschmann, habe mir einen Autofernseher mit Kanaleingabe und Fernbedienung geholt, von Grundig, so einen kleinen schönen, den habe ich hier noch stehen, 49er Bild, mit Videotext sogar. Bloß keinen Sendersuchlauf, bitte per Fernbedienung den Kanal direkt anwählen können, den man gucken will, damit man bei der Autofahrt auch den richtigen Kanal drin hat und nicht stundenlang anhalten muss. Das Ganze wurde auf dem Rücksitz des Autos gestellt und im Spiegel sah man dann eben das Programm, was gut oder schlecht hereinkam, wie der Empfang auch immer war. Per Satellit habe ich zwei Satellitenschüsseln, eine digitale und eine analoge. Die analoge war früher auch sehr interessant, ich war einer der Ersten, der eine Sat-Schüssel hatte, und musste mir ein extra LNC kaufen, ein ganz teures, damit ich Bayern 3 auf Kopernikus gucken konnte. Das war in einem Sonderband im 12-GHz-Bereich, den damals überhaupt keine Satellitenanlage konnte, ich konnte auch nach Frankreich herüber gucken, da war alles in schwarzweiß, weil die in SECAM gesendet haben. Das war immer sehr interessant, sehr oft sprang ich auf den Balkon auf den Tisch, damit ich an der Sat-Schüssel drehen konnte.

Was war die weiteste Reise oder der größte Aufwand, den Sie bisher für den Empfang und die Aufzeichnung eines Testbildes unternommen haben?

Ich bin natürlich sehr viel durch die Gegend gereist, auch mit dem Auto, in Österreich, Italien, Schweden, Norwegen, nein, Norwegen nicht, aber Dänemark oder Holland, kreuz und quer. Mit dem Taschenfernseher habe ich einmal Urlaub in Amerika gemacht, natürlich habe ich da auch einmal nachgeguckt, da gab es aber nichts. Flugreise mit der Mutter, selbst da musste der Taschenfernseher mit, Hauptsache, ich konnte mal gucken, was es da so gibt. Der Aufwand ist schon groß, auch in Hongkong war ich, natürlich musste ich da auch einmal in den Fernseher hereingucken, aber Testbilder gab es so gut wie gar nicht.

Ist es Ihnen wichtig, ein Testbild selbst zu empfangen und aufzuzeichnen oder nehmen Sie auch Testbild-Aufzeichnungen von anderen in Ihre Sammlung auf? Beauftragen Sie auch Bekannte damit, Testbilder aufzuzeichnen, wenn diese auf Reisen sind?

Mit dem Hobby bin ich wohl ganz alleine. Man kann keinen beauftragen, ein Testbild aufzunehmen, dann zeigen die einem einen Vogel. Die Technik muss ja auch da sein, das Ganze damals mit Videorecorder und den schleppt man ja nicht mit. Außer mir, ich hatte einen im Auto und mir einen 220-Volt-Konverter ins Auto eingebaut, damit ich Testbilder aufnehmen konnte. Ich fuhr dann natürlich auch durch die Gegend und zeichnete brav auf. Andere kann man nicht beauftragen. Ob ich von Fremden Sachen in meiner Sammlung habe? Ungerne! Habe ich nie gemacht, alles selber gemacht. Allerdings gibt es eine Testbildserie, die ich zu gerne hätte, das sind die aus den 70er, 80er Jahren vom ZDF und der Deutschen Bundespost, die haben zur halben und vollen Stunde immer ein Wappen mit dem Namen der Stadt ausgestrahlt. Das war zwar nur in schwarzweiß, aber es war sehr schön, ein Wappen aus einer Stadt zu sehen und daneben ganz dick die Kanalnummer und den Städtenamen, da konnte man noch etwas lernen.

Wann hatte man auch im Zeitalter des 24-Stunden-Fernsehens Gelegenheiten, ein Testbild zu sehen? Z. B. bei Neuaufschaltungen?

Es gab einmal ein paar Verrückte, den habe ich erklärt, wie man an einem Fernsehturm eine Sat-Schüssel verstellt. Die sind dahin gefahren, haben am Fernsehturm die Schüssel verstellt und schon hatte man den ganzen Abend ein Testbild. Das fand man aber nicht witzig, die Zuschauer jedenfalls nicht. Das war eine Maßnahme, um mal wieder ein Testbild zu sehen, aber da war ich ein Jugendlicher und man zeigt da immer ganz böse mit dem Finger auf mich. Das war einmal das dollste, was ich je empfohlen hatte und es gibt ja auch verrückte Jugendliche, die gerne Blödsinn machen und die haben das gemacht. Eine Sat-Schüssel um zwei Zentimeter zu verstellen, die am Fußboden eines Fernsehturms steht, hat die Auswirkung, dass RTL und Vox dann ein Testbild ausgestrahlt haben. Das war witzig, aber nicht billig.

Was sind Feed-Testbilder und wie bekommt man diese zu sehen?

Feed-Testbilder sind Testbilder, die man vor einer Live-Aufschaltung auf dem Satelliten findet. Damals bei Kopernikus oder Eutelsat machte man das alles analog und jeder Sat-Receiver konnte das empfangen und wenn mal das Studio oder der Sprecher noch nicht drauf war, dann gab es auch einen Hinweis, wer da mobilerweise abgestrahlt hatte.

Aus wie vielen Ländern stammen die Testbilder in Ihrer Sammlung?

Da müsste ich jetzt raten. Ich schätze mal aus 20 bis 30 Ländern.

Gibt es auch ungewöhnliche und spezielle Testbilder in Ihrer Sammlung?

Ungewöhnliche Testbilder sind bei mir die Testbilder, die man selbst anfertigt. Wenn zum Beispiel der eigene Name darin steht, das ist ungewöhnlich. Sehr ungewöhnlich sind auch die Testbilder aus Ländern, bei denen man die Buchstaben nicht entziffern kann, weil sie arabisch oder kyrillisch geschrieben sind.

Haben Sie persönliche Lieblingstestbilder? Wenn ja, welche und warum?

Mein Lieblingstestbild ist mein eigenes. Das von „Tele DMW“, vom Remscheider Fernsehen, weil ich es selber kreiert habe, weil es einfach anders ausschaut und ein bisschen ideenreicher ist als andere Testbilder. Mein Lieblingstestbild ist auf allen unseren Pullovern, T-Shirts, auf Autos und überall zu sehen, natürlich auch im Internet.

Wie sieht es mit dem Ton zum Testbild aus? Es gibt den 1000-Hz-Sinuston, es gibt Ansageschleifen oder auch Radioprogramme oder Musik im Hintergrund. Was kommt insgesamt am häufigsten vor?

Am häufigsten kommt der 1000-Hz-Ton vor, angenehmer ist aber der 800-Hz-Ton. Der 500-Hz-Ton war damals bei der Telekom zu sehen in WDR3. Ein Radioprogramm ist natürlich gut zur Untermalung, der Piepton muss nicht sein. Wenn man z. B. auf UKW kein bestimmtes Radioprogramm herein bekommt, ist man natürlich nicht abgeneigt, wenn es dann im Testbild läuft. Ansageschleifen fand ich sehr attraktiv, eine kenne ich sogar noch auswendig: „Südwest 3 – Das gemeinsame dritte Fernsehprogramm des Saarländischen Rundfunks, des Süddeutschen Rundfunks und des Südwestfunks“. Das war damals bei Südwest 3 zu sehen, danach kam für ein paar Sekunden der 1000-Hz-Ton.

Sammeln Sie heute noch Testbilder? Wo findet man heute noch Testbilder, die vielleicht sogar noch regelmäßig ausgestrahlt werden?

Heutzutage Testbilder im Fernsehen zu kriegen ist sehr schwierig. Es muss eine Störung vorkommen, eine Leitung nicht funktionieren oder etwas anderes in der Art. Testbilder kriegt man nur noch über Satellit, in Kabelanlagen, wenn etwas ausgefallen oder ein Platz noch nicht belegt ist. Ansonsten im fernen Ausland, diese Sender würde man aber nur über Satellit empfangen können, also nicht terrestrisch. Das zählt für mich aber nicht sonderlich, weil das ganz Europa sehen kann und deswegen nichts Besonderes ist. Man kann es schließlich gucken, wann man möchte. Testbilder sollten möglichst mit der Zimmerantenne empfangen sein, dann haben sie einen gewissen Wert, wenn man sie persönlich hereingekriegt hat.

Haben Sie Kontakt zu anderen Testbildsammlern? Gibt es eine Sammlerszene mit regem Austausch?

Nach meinem Auftritt bei „Stern TV“ haben mich zwei, drei, vier Leute angeschrieben. Mir wurden sehr schöne, auf Drucker ausgedruckte Testbilder zugeschickt. Es gab auch viel Arbeit, weil die Leute alles von mir haben wollten. Es gab einen über das Internet, der Testbilder von mir haben wollte. Ihm habe ich dann eine Videokassette mit Testbildern zugeschickt. Ich hätte mir aber jetzt nicht die Arbeit gemacht, stundenlang Briefe zu beantworten.

Glauben Sie, dass es – abgesehen von den leidenschaftlichen Sammlern – in der deutschen Bevölkerung eine große Anzahl von heimlichen Testbild-Fans gibt und dass viele Zuschauer das Testbild vermissen?

Ich glaube, dass technisch-versierte Leute, die sich für Fernsehtechnik, für Funktechnik und dergleichen interessieren, heimliche Testbildsammler sind oder auch Fans.

Wie beurteilen Sie es, dass heutzutage jeder Interessierte über Videoplattformen wie z. B. YouTube Aufzeichnungen von Testbildern aus aller Welt und aus verschiedenen Jahrzehnten sehen kann?

Ich finde das sehr schön. Was ich damals nicht geschafft habe, kann ich so nachholen. Es sind teilweise ziemlich viele Exoten dazwischen, die mich wirklich überhaupt nicht interessieren. Es muss aus der Gegend sein, was man wirklich jeden Tag sehen konnte. Es ist aber trotzdem sehr interessant, was es für Testbilder gibt, die ich nie gesehen habe. Ich gucke mir das im Internet schon auch mal an, weil ich schon sehen will, ob es z. B. noch Testbilder von der alten Städteansage-Zeit der Telekom gibt.

Können Sie sich vorstellen, dass das Testbild irgendwann einmal wieder als regelmäßiger Bestandteil des Programms in das deutsche Fernsehen zurückkehrt? Würden Sie sich das wünschen?

Ich kann es mir vorstellen, aber nur unter der Bedingung, dass die Fernsehanstalten streiken, dann kommt ein Testbild. Das hat es bisher aber noch nicht gegeben. Ansonsten kann ich es mir leider nicht vorstellen. Testbilder sieht man nur noch im Videotext. Damals habe ich dafür gesorgt, dass da auch ein bisschen Inschriften hereinkamen, das wurde nach ein paar Jahren dann wieder normalisiert. Früher, als das Regionalfernsehen terrestrisch kam, hatte jeder Fernsehturm seine eigene Inschrift. Das hat auch die Telekom von sich aus gemacht. Ich musste, um Videotext-Testbilder sehen zu können, auf Videotext Seite 195 umschalten, was jetzt teilweise auf 198 gewechselt wurde.

Haben Sie sich auch eigene Testbilder kreieren lassen?

Als ich noch keinen Computer hatte, hat mir mal ein Funker, der es technisch konnte, ein Testbild gemacht. Da war ich sehr stolz darauf, habe es ausdrucken lassen und es gut aufbewahrt. Aber heutzutage, in der Computer- und Internet-Zeit ist es ein Kinderspiel, ein eigenes Testbild zu kreieren. Man holt sich ein leeres aus dem Internet, schreibt etwas rein und schon hat man sein eigenes Testbild. Das ist eine Sache von einer viertel Stunde.

Stößt Ihre Sammelleidenschaft bei den Mitmenschen auf Interesse oder auch auf Unverständnis?

Von meinen ganzen Bekannten kommt Unverständnis, kein Interesse und sie sagen, dass es so etwas langweiliges überhaupt nicht gibt. Sie sagen „Wie kann man nur Testbilder sammeln?“. Das sagt auch Jürgen Domian von 1Live, WDR-Fernsehen, der nachts seinen Telefon-Talk macht, er findet es langweilig. Also das stößt auf großes Unverständnis.

Redaktion: Das Testbild hat zwar einen technischen Zweck, aber ist es Ihrer Meinung nach nicht auch ein Kultobjekt? Ist das Testbild TV-Kult?

Es ist TV-Kult! Es ist eine Fernsehgeschichte für sich. Es ist ein Blick in die Vergangenheit, die man sich da angucken kann. Wie war es früher mal? Ich habe hier noch Videokassetten, ich kann noch Fernsehprogramme wie Sat.1 in der Anfangszeit gucken, wo sie Feierabend machten. Wo auch RTL noch einen Sendeschluss hatte. Solche Bänder sind teilweise noch hier. Es ist einfach spannend, wenn das Testbild kommt, was steht da drin? Haben die ein Schönes? Was für eins haben sie genommen? Hat das Testbild noch ein paar Geheimnisse? Wo ist der Fernsehturm? Auf welchen Kanal senden die? Ist die Uhrzeit vielleicht eingeblendet? Sind die Buchstaben deutlich genug? Sind sie zu klein angezeigt? Man hat sehr viele Kriterien zu beachten, dass man sagen kann, dass die ein tolles Testbild haben.

Vielen Dank für Ihre Auskunft!

Gern geschehen!